Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel bei  Krebs: Sinnvoll oder gefährlich?

Ist Nahrungsergänzung bei Krebs sinnvoll? Sie wundern sich vielleicht, dass ich hier nur ein paar wenige Empfehlungen gebe.

Nahrungsergänzungsmittel sind oft nur sinnvoll für die Hersteller. Das ist inzwischen ein Milliardengeschäft geworden. Es gibt Studien darüber, dass künstliche Vitamine lebenszeitverkürzend wirken können. Es geht einfach nichts über eine natürliche Ernährung. Daher empfehle ich auf dieser Seite nur "Lebensmittel", keine künstlichen Nahrungsergänzungen.

 

Wenn Sie diese dennoch nehmen wollen oder müssen, fragen Sie einen erfahrenen Arzt oder Orthomolokularmediziner. Bitte auf keinen Fall wahllos Produkte im Drogeriemarkt, Apotheke oder Internet kaufen. Das bringt wirklich mehr Schaden als Nutzen! Stoffe wirken nur im natürlichen Verbund (=Synergieeffekt)…wie dieser Apfel!

 

Wie wichtig es ist, dass alle Faktoren aus der Nahrung zusammenwirken, verdeutlichen Studien, in denen nur isolierte Vitamine und Mikronährstoffe gegeben wurden und Schutzeffekte ausblieben. Teilweise erhöhten sich die Risiken für Krebserkrankungen sogar noch. So steigerten beispielsweise hochdosierte Vitamin-E- und Beta-Carotinoidgaben das Risiko für Lungenkrebs.

 

Sie können Ihren Körper jedoch intensiv unterstützen, indem Sie ihm ausreichend pflanzliche Nahrung oder kombinierte, 100% natürliche Produkte zuführen.  Hier sind es die besagten Synergieeffekte, die den optimalen Nutzen bringen. Studien haben gezeigt, dass sekundäre Pflanzenstoffe den Heilungsprozess fördern und sogar häufig eine Chemotherapie effektiver machen! 

 

Meine Empfehlungen:

 

Die besten Erfahrungen habe ich persönlich und viele meiner Patienten, mit Lavita gemacht. 

Das ist ein Vitalstoffkonzentrat, das aus 70 verschiedenen Obst- und Gemüsearten aus kontrolliertem Anbau, in der Vollreife geerntet, besteht. Dadurch enthält es viele Mikronährstoffen, die gerade für Krebspatienten so wertvoll sind . Lavita ist eins der wenigen Produkte, die Sie auf jeden Fall während einer Chemotherapie nehmen können, da es sich um ein natürliches Produkt, also ein Lebensmittel handelt.

Nachfragen sollten Sie bei Ihrem Arzt immer bei künstlichen Nahrungsergänzungen. Auf keinen Fall sollten Sie diese einfach wahllos einnehmen, auch wenn Menschen aus Ihrem Umfeld meinen, es sei gut für Sie! 

 

 

Bei Bauchspeicheldrüsenkrebs könnte das Thema Brokkolisprossen möglicherweise interessant für Sie sein. Informationen dazu finden unter dem Thema "Bauchspeicheldrüsenkrebs" auf der Website der Universität Heidelberg.

 

Bei Folsäure-und Vitamin C-Mangel sollten Sie immer darauf achten, dass das Vitamin-C-Präparat aus natürlichen Substanzen besteht.

Folsäure kann gut über die Nahrung aufgenommen werden. Im Folgende sind einige davon aufgeführt:

100 g Grünkohl: 190 µg Folsäure
100 g Feldsalat: 145 µg Folsäure ,Spinat enthält die gleiche Menge
100 g Endivie: 110 µg Folsäure
100 g Eichblattsalat: 100 µg Folsäure
100 g Brokkoli: 111 µg Folsäure
100 g Porree (Lauch): 100 µg Folsäure
100 g Rosenkohl: 100 µg Folsäure
100 g Blumenkohl: 90 µg Folsäure
100 g Paprika (rot): 60 µg Folsäure

Hülsenfrüchte mit viel Folsäure:
100 g Sojabohnen: 250 µg Folsäure
100 g Weiße Bohnen: 200 µg Folsäure
100 g Linsen: 170 µg Folsäure
100 g Mungobohnen: 140 µg Folsäure
100 g Kidneybohnen: 130 µg Folsäure
100 g grüne Bohnen: 70 µg Folsäure

 

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