Das Ölziehen zur Behandlung von Mundschleimhautentzündung

Ich möchte Ihnen hier das Ölziehen zur Behandlung von Mundschleimhautentzündung vorstellen. Es ist eine wunderbare Methode zur Entgiftung des Körpers und zur Linderung der Symptome. Sie stammt aus der ayurvedischen Heilkunst.

 

Und soll auch bei vielen anderen Symptomen helfen, unter anderem bei Mundschleimhautentzündung, Zahnfleischbeschwerden, Allergien, Bronchitis, Schlafstörungen und vielen anderen. Studien dazu gibt es nicht, dennoch lohnt es sich, die Methode auszuprobieren. Nachteil, wie bei vielen Empfehlungen aus der Naturheilkunde: man muss es regelmäßig und über einen längeren Zeitraum machen. Zwei Mal Ölziehen wird keinen Erfolg bringen. Also TUN!

Welches Öl sollten Sie nehmen?

Empfehlenswert sind kaltgepresste Bioöle, wie Sonnenblumenöl, Sesamöl, Kokosöl. Paps- und Olivenöl sind wahrscheinlich für die meisten nicht so angenehm vom Geschmack, wenn man sie durch die Zähne saugt. Inzwischen gibt es in Bioläden auch spezielles Öl von der Fa. Livona für Ölziehkuren.

 

Wie funktioniert Ölziehen?

Man macht das Ölziehen am besten mit leerem Magen, direkt nach dem Aufstehen. Dazu nimmt man 1 Esslöffel Öl in den Mund und zieht es durch die Zähne und "kaut" es durch. Und zwar 15 bis 20 Minuten lang. Das ist zu Beginn etwas anstrengend, mit etwas Übung geht es besser. Vielleicht beginnen sie erstmal mit 10 Minuten. Danach spuckt man das Öl aus, es darf auf keinen Fall runter geschluckt werden, wegen der Giftstoffe und Bakterien, die sich jetzt in dem Öl befinden. Durch das Ziehen wird das Öl weiß-milchig und etwas schaumig, das ist normal.

Nach dem Ölziehen muss der Mund gründlich mit warmem Wasser ausgespült werden und am besten dann auch noch die Zähne putzen.


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